Anfängerschwimmen

Am Anfang ist es wichtig, den Kindern die Angst vor dem Wasser zu nehmen ohne die Gefahren zu verdrängen.

Es werden die ersten Anlagen des Schwimm- und Tauchverhaltens im Anfängerschwimmkurs geprägt. Ein wichtiger Schritt, der seine Zeit braucht. Viele greifen auf unsere Erfahrung und Geduld zurück. So sind leider Wartezeiten von 6-12 Monaten nicht selten. In der Regel nehmen wir Kinder frühestens im Alter von 5 Jahren auf.

Bis zum Erreichen des begehrten Seepferdchen werden die Kinder individuell trainiert. Dieser Schritt zum Seepferdchen braucht dann so ca. 3 Monate, je nach eigenem Können und Wollen.

Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Schwimmkursanmeldung.

Jugendschwimmen

Nach dem Anfängerschwimmen, bei dem die Grundkenntnisse des Überwasserhaltens erworben werden, bedarf es einer weiteren Schwimmausbildung, um den Kindern die nötige Sicherheit beim Schwimmen zu vermitteln. Die DLRG empfiehlt immer: Sicheres Schwimmen erst ab dem DJSA Bronze (Freischwimmer)!

Bei der Ausbildung zum Erwerb des Jugendschwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold lernen sie u.a. die Baderegeln, das Tauchen und Springen, verschiedene Schwimmarten und es werden die Grundlagen dafür gelegt, eines Tages nicht nur selber sicher schwimmen, sondern im Notfall auch anderen effektiv helfen zu können.

Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Schwimmkursanmeldung.

Rettungsschwimmer

Das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen bildet die Grundlage für jeden Wasserretter, ob Bootsführer, Taucher oder Sanitäter. Alle sind auch Rettungsschwimmer, denn im Tätigkeitsbereich Wasser ist eine sichere schwimmerische Leistung unumgänglich. 

Neben dieser sind auch Kenntnisse in Befreiungstechniken und dem Umgang mit Rettungsgeräten, sowie das sichere Beherrschen der grundlegenden Ersten Hilfe wichtige Bestandteile der Ausbildung zum Rettungsschwimmer.

Mit mindestens 15 Jahren kann man das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen (DRSA) in Silber erwerben und am Wasserrettungsdienst teilnehmen.

Aktuelle DRSA Kurse finden Sie in unserer Lehrgangsübersicht. Kontakt per E-Mail

Schnorcheltaucher

Das Deutsche Schnorcheltauchabzeichen (DSTA) ergänzt die Rettungsschwimmerausbildung sinnvoll um Inhalte des Tauchens mit sog. ABC-Ausrüstung (Flossen, Maske, Schnorchel) und bereitet auf die Einsatztauchausbildung vor.

Im Lehrgang zum DSTA werden Orientierung unter Wasser, das schnelle Schwimmen mit Ausrüstung, Zeit- und Streckentauchen, sowie die Unterwasserzeichensprache geübt und grundlegend eingeführt.

Weiterhin ist das DSTA ein wichtiger Schritt in Richtung Wasserretter, der Grundlagenausbildung für den Wasserrettungsdienst.

Die DLRG Berlin Mitte bietet das DSTA unregelmäßig für die aktiven Rettungsschwimmer an.


Ausbildungsassistent

Ausbildungsassistenten unterstützen die Ausbilder in ihren Tätigkeiten. Sie stehen hilfreich zur Seite und können sich zum Fachübungsleiter (Lehrschein) oder einzeln zum Ausbilder Schwimmen bzw. Ausbilder Rettungsschwimmen weiterbilden.

Vorraussetzungen für die Arbeit als Ausbildungsassistent sind:

  • DRSA Silber
  • aktueller Erste-Hilfe-Kurs
  • aktive Mitarbeit als Ausbildungshelfer in der Schwimmhalle

Inhalte der Schulung zum Ausbildungsassistenten sind:

  • Grundkenntnisse des Schwimmen / Rettungsschwimmen in Theorie und Praxis
  • Fehlerkorrekturen
  • Planung, Durchführung und Abschluss von Lehrgängen
  • Administration

Diese Ausbildung wird meist einmal jährlich vom Landesverband Berlin angeboten.

Ausbilder Schwimmen

Ausbilder Schwimmen bereiten Schwimmschüler auf die Prüfungen zum Deutschen Jugendschwimmabzeichen und Deutschen Schwimmabzeichen sowie auf die Frühschwimmerqualifikationen vor und führen diese durch.

Sie sind nicht zur Ausbildung von Rettungsschwimmern berechtigt.

Der Lehrgang zum Ausbilder Schwimmen wird 2010 erstmals durchgeführt. Er ist eine neu geschaffene Lizenzzwischenstufe.

Ausbilder Rettungsschwimmen

Ausbilder Rettungsschwimmen bereiten Schwimmschüler auf die Prüfungen zum Deutschen Rettungsschwimmabzeichen vor und führen diese durch.

Sie unterrichten sowohl praktische als auch theoretische Grundlagen des Rettungsschwimmens und dürfen selbstständig im Auftrag einer Gliederung Lehrgänge durchführen.

Sie sind nicht zur Ausbildung von Schwimmern berechtigt.

Der Lehrgang zum Ausbilder Rettungsschwimmen wird 2010 erstmals durchgeführt. Er ist eine neu geschaffene Lizenzzwischenstufe.

Lehrschein

Lehrscheiner bilden im Auftrage von DLRG-Gliederungen Schwimmer und Rettungsschwimmer aus. Sie werden auch als Fachübungsleiter Rettungsschwimmen  bezeichnet.

Die Ausbildung zum Lehrschein stellt nach der Ausbildung zum Multiplikator Schwimmen/Rettungsschwimmen die Spitzenausbildung der DLRG in diesem Bereich dar.

Vorraussetzungen, Inhalte und Informationen zur Lehrschein-Ausbildung erhälst du im Ausbildungsverzeichnis des LV Berlin oder direkt bei der Technischen Leiterin Linda.


Ersthelfer

Wir bieten regelmäßig Erste Hilfe Kurse (Umfang 9 Unterrichtseinheiten) an. Diese sind Voraussetzung für viele Tätigkeiten und weitere Ausbildungen (im Betrieb, für den Führerschein, für Rettungsschwimmer, Jugendleiter etc.).

Gerne bilden wir Gruppen von Ersthelfern für Betriebe nach BG-Richtlinien an. Die Lehrgangskosten werden hierbei von der Berufsgenossenschaft übernommen.

Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Notfalldarsteller/Mime

Die Realistische Unfall- und Notfall-Darstellung (RUND) ist eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit. Man hat die Möglichkeit, die Hilfeleistung mal von der anderen Seite zu erleben, vorausgesetzt man schafft es, dem Helfer das Gefühl der Realität einer Notfallsituation vorzuspielen.

Wie man das macht und was dabei zu beachten ist, lernt man auf Grund- und Aufbaukursen, welche regelmäßig auf LV-Ebene angeboten werden.

Mehr Informationen erhälst du beim Landesverband Berlin.

Sanitätshelfer/Sanitäter der DLRG

Der Laienhelferausbildung schließt sich die Ausbildung für professionelle Helfer an. Hierzu zählen wir in der DLRG die zweigliedrige Sanitätsausbildung, in der man zum Sanitätshelfer oder Sanitäter ausgebildet wird.

Beide Kurse haben einen zeitlichen Umfang von 12 Doppelstunden und schließen mit einer praktischen und theoretischen Prüfung ab.

Die Ausbildungsvorschrift 2A sieht eine intensive Beschäftigung mit den anatomischen Grundlagen und der Diagnostik vor. Der Umgang mit Rettungsmitteln und den technischen Hilfsmitteln wird vor allem praxisnah und über die Kenntnisse aus dem Erste-Hilfe-Kurs hinaus vertieft, vermittelt.

Alles was im Erste-Hilfe-Kurs noch die Ausnahme war, ist hier die Regel. Wissen, auf das man im aktiven (Wasser-)Rettungsdienst nicht verzichten kann.

Für DLRG Mitglieder ist diese Ausbildung (San A) kostenlos und Bestandteil der Fachausbildung Wasserrettungsdienst.

Aktuelle Kurse finden Sie in der Lehrgangsübersicht, bei Fragen wenden Sie sich einfach an Martin Ertmer.


Wasserretter

Die Fachausbildung Wasserrettungsdienst ist DIE Grundlagenausbildung für jeden und jede, der/die im Wasserrettungsdienst aktiv werden will.

Vorraussetzungen dafür sind neben der ärztlichen Tauglichkeit, dem Mindestalter von 16 Jahren und der Mitgliedschaft in der DLRG folgende:

  • Rettungsschwimmer (DRSA) Silber
  • Schnorcheltaucher (DSTA)
  • Erste Hilfe Kurs
  • Sanitätshelfer (San A)*
  • Sprechfunkunterweisung*
  • Theoretische Ausbildung*

Die mit * gekennzeichneten Teile werden zentral im Landesverband organisiert und durch Arbeit auf der Wasserrettungsstation begleitet.

Sie schließt mit fünf Prüfungselementen ab: Theoretische Prüfung, Praktische Prüfung, Kombinierte Übung, Rettungsübung und Einsatzübung.

Wachleitung

Wachführer sind Führungskräfte im Wasserrettungsdienst. Sie leiten Wasserrettungsstationen in Absprache mit der örtlichen Einsatzleitung. Zu ihren Aufgaben gehören u.a. die Diensteinteilung für die Wachgänger, Organisation der Aus- und Fortbildung der Wachgänger.

Der Stationsleiter sorgt im weiteren für die Organisation der Betriebssicherheit der Station. Er ist auch Ansprechpartner für die Öffentlichkeit in allen die Station betreffenden Angelegenheiten.

Die Ausbildung erfolgt in Absprache mit der Technischen Leitung Einsatz des Bezirks beim Landesverband, in der Regel im Januar/Februar.

Bootsführer

Der Bootsdienst ist eine zentrale Komponente des Wasserrettungsdienst und auf unserem Wachgewässer, dem Müggelsee, nicht wegzudenken.

Doch um ein Motorrettungsboot auch in schwierigen Situationen sicher führen zu können, ist eine Führerscheinausbildung notwendig, in der man viele wichtige Inhalte, wie z.B. Wetterkunde, Seemannschaft und Nautische Gepflogenheiten behandelt. Außerdem steht noch Motorenkunde auf der Stundentafel.

Vorraussetzungen für den Erwerb des Bootsführerscheins der DLRG sind:

  • Mitgliedschaft in der DLRG
  • Mindestalter 18 Jahre
  • längere aktive Mitarbeit in der DLRG (mind. 2 Jahre WRD, mind. 1 Jahr Bootsdienst)
  • abgeschlossene und gültige Fachausbildung Wasserrettungsdienst
  • ärztliches Tauglichkeitszeugnis
  • Nachweis über die Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang
  • Bescheinigung von mindestens 15 Fahrstunden im Bootsführer-Dienstbuch
  • Vorlage eines amtlichen Führungszeugnisses oder einer amtlichen Fahrerlaubnis
Einsatztaucher

Immer wenn das Wasser kalt, die Sicht schlecht und Schnorcheltaucher nicht ausreichend sind, dann kommen Sie zum Einsatz: die Einsatztaucher der DLRG.

Sie lernen in ihrer Ausbildung Arbeiten unter Wasser mit schweren Werkzeugen durch zu führen, die Suche unter Wasser, die Sicherung von Deichen und sogar das Tauchen in leichter Strömung und unter Eis.

Mit Hilfe von ausgebildeten Signalmännern und Sicherungstauchern führen die Einsatztaucher alle Unterwasseraufgaben bis zu einer Tiefe von 20 (in Ausnahmefällen bis 30) Metern durch.

Aber nicht nur praktisches Arbeiten wird in der Ausbildung vermittelt, auch theoretische Kenntnisse über Tauchmedizin und Erste Hilfe, Tauchphysik, Einsatztaktik und Suchmuster, sowie die Bedienung und Aufbau von Kompressoranlagen stehen auf dem Programm.